Bürgerenergie

Bürgerenergie bezeichnet die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme durch Bürgerinnen und Bürger, Kommunen oder lokale Akteure (z. B. in Form von Genossenschaften). Sie ermöglicht direkte Teilhabe an der Energiewende, fördert erneuerbare Energien und sorgt für regionale Wertschöpfung. Die Beteiligten schließen sich zusammen, um gemeinsam in Erneuerbare-Energien-Anlagen zu investieren und diese gegebenenfalls zu betreiben.

Im Gegensatz zu zentraler und konzernbestimmter Energieerzeugung und -versorgung bietet Bürgerenergie folgende Vorteile:

Klimaneutrale Energieproduktion

sichert die Zukunft nachfolgender Generationen durch CO2-freie Energiegewinnung und zukunftssichere Energieversorgung.

Regionale Wertschöpfung

stärkt den eigenen Lebensraum durch Verbleib der Einnahmen in der Region und Generierung von Steuereinnahmen durch die Kommunen.

Energieerzeugung demokratisieren

ermöglicht Teilhabe, Mitsprache und Mitbestimmung für Bürger, transparente Prozesse und reduziert Abhängigkeiten von Konzernen.

Akzeptanz steigern

durch Einbeziehung von Anwohnern und offenen Umgang mit Konflikten führt zu Reduzierung von Widerständen.

Wirtschaftliche Chancen

ermöglichen von der eigenen Energieproduktion zu profitieren durch Investitionsmöglichkeiten mit fairen Renditen und geringeren Stromkosten.

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